Melissa Sous Vide Stick Test – Guter Stick für den Einstieg

Update: 30. Januar 2017 – Der Stick läuft weiterhin problemlos. Er hat jetzt 28 Betriebsstunden und verrichtet weiterhin tadellos seinen Dienst. Bisher kann ich das Gerät weiterhin gut empfehlen.


Lange Zeit war ich mit meinem Selbstbau glücklich, doch dann hat es mich doch gepackt. Die Sticks werden endlich bezahlbar und in den Amazon Blitzangeboten gab es den Stick von Melissa. Heute habe ich ihn das erste mal getestet und meinen ersten Eindruck will ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Der Melissa Stick kommt in einem Karton der schon gutes Vermuten lässt und auch als Aufbewahrung nutzbar ist.

Eigenschaften:

  • 800 Watt Heizleistung (ohne Deckel bis 18 Liter möglich, mit sollte mehr schaffbar sein)
  • aktive Wasserumwälzung für gleichmäßige Temperatur
  • Temperaturbereich: 5°C bis 100°C ± 0,01 ° C
  • Timer: max. 99 Stunden
  • Gewicht: ca. 1,2 kg
  • Maße: ca. B 7 x H 37 x T 7 cm
Preischeck
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Lieferumfang:

  • Sous Vide Einhängethermostat
  • Halterung für Gefäßrand
  • Bedienungsanleitung

Beim Auspacken macht das Gerät einen insgesamt wertigen Eindruck – Wertiger als ich für den Preis erwartet hätte.

Der Stick ist knapp 40 cm lang und besteht im unteren Teil aus Edelstahl. Ganz unten befindet sich eine Kunststoffabdeckung für den Propeller der die Wasserumwälzung ermöglicht.

Das obere Drittel fasst die eigentliche Elektronik und Bedienelemente. Auf der Oberseite ist das Display sowie 3 Touch-Tasten mit denen die Einstellungen vorgenommen werden können.

 

Bedienung:

 

Ein hitzebeständiges Gefäß füllen und den Sous Video Stick am Rand festkurbeln. Wichtig, die Wasserfüllmenge sollte die Mindestmarkierung überschreiten (und auch während es Garvorganges bei Verdunstung halten!). Und natürlich sollte die maximale Füllmenge nicht überschritten werden. Als Gefäß eignet sich z.B. ein großer Topf.

Liest man bei Amazon die Kommentare, dann hat man schon etwas Bedenken wie das Sous Video Gerät wohl zu bedienen ist. Jedoch vermittelt das einen vollkommen falschen Eindruck – die Bedienungsanleitung konnte ich direkt geschlossen lassen.

  • Anschalten / Ausschalten : das Mittlere kurz Symbol drücken (Durch langes drücken kann man hier auch zwischen °C und °F wechseln)
  • Temperatur einstellen: Das Symbol mit dem Thermometer drücken und anschließend durch drehen des Rades die gewünschte Temperatur einstellen. Sehr langsames drehen lässt Abstufungen von 0.1 °C zu, schnelleres Drehen macht größere Sprünge.
  • Timer einstellen: Drücken auf das Zeit Symbol. Anschließend über das Drehrad die gewünschte Dauer einstellen. Auch hier ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt.

Das Einstellen am Drehrad ist nicht ideal Programmiert. Die langsame Schaltschwelle für die kleinen Abstufungen ist sehr niedrig angesetzt, aber durch einfaches Ausprobieren bekommt man dieses schnell raus.

 

Temperatur

Gleich vornweg: Ich besitze kein geeichtes, professionelles Thermometer, meine Überprüfungen habe ich mit Fleischthermometern von Outdoorchef und Maverick durchgeführt.

Beim Test von 57°C habe ich die Wassertemperatur an verschiedenen Stellen im Topf überprüft und konnte keine Abweichungen feststellen. Überall war die Temperatur gleichmäßig auf den von mir eingestellten 57°C.

 

Fazit

Mein Fazit nach dem ersten Versuch (Entenbrust !): Sehr gute Wahl für den Preisbewussten Sous Vide Fan. Der Stick ist wertig verarbeitet und kann durch ein Bauformat gut im Schrank verstaut werden. Die Aufheizzeit ist mit 800 Watt angemessen schnell (20.8 °C auf 57°C dauerten ca 13 Minuten) und die Bedienung intuitiv.

Für den Preis von unter 100 Euro kann ich diesen Stick ohne Bedenken empfehlen.

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